Faultiere

Die Familie der Faultiere auf portugiesisch: preguiça befinden sich in Mittel- und Südamerika bis Peru und Südbrasilien, wo sie in den Baumkronen der tropischen Regenwälder leben.
Ihren Namen haben die Faultiere aufgrund ihrer extrem langsamen Bewegungsweise erhalten, mit der sie sich, wahrhaft in Zeitlupentempo, durch das Geäst der Baumkronen hangeln.
Die Gliedmaßen bei Faultieren sind oft ganz unterschiedlich, Finger und Zehen zeigen Verwachsungen und sind in ihrer Anzahl reduziert.

Von den 24 Stunden des Tages verschlafen Faultiere rund 15. Sie hängen meist tagsüber an ihren Hakenklauen als zusammengedrücktes Bündel, den Kopf zwischen den Vorderarmen auf die Brust gelegt, oder hocken so in einer Astgabel. Insgesamt besagt eine Studie die 1996 erstellt wurde, das Faultiere im Durchschnitt etwa 60% des Tages bewegungslos in den Baumwipfeln hängen, 22% des Tages wird gegessen, etwa 12% sozialem Austausch gewidmet und nur etwa 6% des Tages bewegt sich das Faultier.

In Brasilien sind Faultiere inzwischen gesetzlich geschützt. Da Faultiere aber auf tropische Regenwälder als Lebensraum angewiesen sind, werden sie durch die Abholzung der Wälder auch direkt in ihrer Existenz bedroht.

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