Weisskopfsakis

Namensgebend für die Weisskopfsakis sind die männlichen Tiere, die - ansonsten schwarz - ein Gesicht mit kurzen weissen Haaren haben. Die weiblichen Tiere sind braun gefärbt, wobei die Unterseite heller ist. Bei den Weibchen ziehen sich weisse bis rotbraune Streifen von der Nase zu den Mundrändern.

Der Weisskopfsaki stammt aus den tropischen Regenwäldern und den Gebirgswäldern im Norden und der Mitte Südamerikas (Brasilien, Französisch Guyana, Guyana, Venezuela). Er gehört noch nicht zu den akut bedrohten Tierarten, jedoch wird auch sein Lebensraum wie der fast aller Tiere immer stärker zerstört, sodass auch die Saki-Äffchen selten geworden sind.

Auf dem Boden oder in den Baumwipfeln sind sie nur selten anzutreffen. Die Tiere können zwar klettern und auf allen Vieren laufen, jedoch fühlen sich die ruhigen und scheuen Tiere zwischen den Ästen springend am wohlsten, weshalb die Einheimischen ihnen den Namen "Fliegender Affe" gegeben haben.

Weisskopfsakis haben eine Lebenserwartung von gut 14 Jahren, wobei sie nach 4 Jahren die Geschlechtsreife erreichen.

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